Interessengemeinschaft Stadtfeld

Der Stimme des Einzelnen mehr Gewicht geben

 

Magdeburger Interessengemeinschaft Stadtfeld

Nils Peter Schmitt (li.) und Hans-Peter Kamieth. Foto: Doreen Richter

Vor einigen Wochen hat sich die Interessengemeinschaft Stadtfeld gegründet. Doreen Richter sprach mit dem Vorsitzenden Hans-Peter Kamieth und Schatzmeister Nils Schmitt über Ziele und Ideen.

Wie viele Mitglieder hat die IG momentan?
Hans-Peter Kamieth: Es gibt acht Gründungsmitglieder, wir sind noch am Anfang. Das liegt auch daran, dass wir keinen Schnellschuss hinlegen, sondern alles gut vorbereiten wollten. Das haben wir nun geschafft. Die Formalien sind erledigt. Ich habe im Vorfeld schon von vielen Stadtfelder Gewerbetreibenden gehört, die mitmachen möchten. Wir gehen jetzt so nach und nach auf alle Interessierten zu. Jeder kann sich natürlich auch gern bei uns melden.

Wer leitet die Geschäfte?
Nils Schmitt: Den Vorsitz hat Hans-Peter Kamieth, die Stellvertreter sind Yvonne Fiola und Holger Brandt, der Pressesprecher heißt Andreas Müller und der Schatzmeister bin ich.

Warum ist die Gründung einer IG sinnvoll gewesen?
Hans-Peter Kamieth: Um die Selbständigen netzwerkmäßig zusammen zu bringen.
Nils Schmitt: Wir wollen damit auch der Stimme des einzelnen Unternehmers mehr Gewicht geben.

Bezieht sich Ihre Arbeit auf Stadtfeld Ost und West?
Hans-Peter Kamieth: Ja, auf jeden Fall, Stadtfeld ist Stadtfeld. Die Breitfächerung in unserem Viertel ist eine Herausforderung: Da sind die Olvenstedter, die Liebknecht- oder die Große Diesdorfer Straße: Da gibt es ganz unterschiedliche Interessenlagen,die wir bündeln wollen.

Wird damit nicht eine Konkurrenz zum Verein Bürger für Stadtfeld aufgemacht?
Hans-Peter Kamieth: Überhaupt nicht. Wir sind an einer Zusammenarbeit interessiert. Wir wollen Berührungspunkte finden und uns am besten gegenseitig ergänzen.
Nils Schmitt: Ich denke, der Verein Bürger für Stadtfeld ist schwerpunktmäßig für die Anwohner da. Wir hingegen verstehen uns als Interessengemeinschaft für die Unternehmer. Sicherlich gibt es immer wieder gemeinsame Ideen, da suchen wir auch den Schulterschluss mit Herrn Opp. (Anm. der Red: Vorsitzender Bürger für Stadtfeld e.V.) Auch gemeinsame Veranstaltungen können wir uns vorstellen.

Gibt es schon etwas, das momentan im Fokus Ihrer Arbeit steht?
Hans-Peter Kamieth: Nein, das gibt es noch nicht, das ergibt sich in den kommenden Monaten aus den Bedürfnissen und Ideen unserer Mitglieder.

Wer kann mitmachen?
Nils Schmitt: Jeder Selbständige, Gewerbetreibende, Arzt, Notar, Friseur, Kreative, Dienstleister und so weiter. In diesem Sinne rufen wir noch einmal jeden auf, sich gern bei uns zu melden.

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